Sauberes Wasser für alle Menschen

Fast 700 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Wasserknappheit trifft vor allem die Länder Afrikas. Aber auch Kriegs- und Krisengebiete wie Syrien benötigen zunehmend den Einsatz von intelligenten Technologien, um die Menschen in den zerstörten Regionen mit Wasser zu versorgen.  Das knappe Wasser muss dort oft von weit entfernten Quellen geholt werden. Wasser, Ernährungssicherheit und Entwicklung sind untrennbar miteinander verbunden. Hier sollten neue Wege, unter Nutzung intelligenter und nachhaltiger Technologien gegangen werden.

Etwa 3,5 Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen von Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser übertragen werden. Im Jahr 2010 haben die Vereinigten Nationen das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung anerkannt. Es berechtigt alle Menschen zu ausreichendem, sauberem und bezahlbarem Wasser für den persönlichen und häuslichen Gebrauch.

Hier unterstützt TEFA intelligente Lösungen junger Entwicklerinnen und Entwickler, die aus verschiedenen Ländern kommen, verschiedene Fachschwerpunkte haben und zumeist verschiedene Sprachen sprechen. Eines verbindet sie alle: Die Überzeugung, dass neue Technologien für alle Menschen einen Nutzen haben sollten.

Doch nicht nur Afrika ist betroffen. Der Ausbruch des Krieges in Syrien im Jahr 2011 und die erheblichen Bombenanschläge haben die Wasserversorgung vieler Städte zerstört. Engagierte Studierende der HTW Berlin engagieren sich und entwickeln Lösungen, um den Menschen vor Ort zu helfen. Im Co-Design wenden  syrische Studierende mit ihren deutschen Kommilitonen eine strukturierte Methode an, um sinnvolle Produkte, Produktsysteme und Szenarien zu entwickeln. Dadurch entstehen spezifische, an die Bedarfe der leidenden Bevölkerung angepasste Nutzungsszenarien. 

 

Abschlussarbeiten, die 2017 abgeschlossen wurden und sich mit Themen der Wasserversorgung im Globalen Süden befassen, könnten in Rahmen des WUS-Förderpreises eingereicht werden. Mehr...

SYRIEN -CONFLICT AREA WATER ACTION

Water from the heart....

Ausgangssituation

Zerstörte Stadt Al Yadudah in Syrien

Die vom Krieg erschütterte 7.500 Einwohner Stadt Al Yadudah iin Syrien benötigt neue Lösungen für die Versorgung der Menschen mit Wasser. Die Stadt liegt im Süden von Syrien und gehört zum Landkreis Daraa. Sie liegt 117 Kilometer von Damaskus entfernt.

Wasserversorgung in Krisengebieten

Setting-Analyse

Es stellt sich zunächst immer die Frage: Wie wurden die Menschen vor dem Krieg mit Wasser versorgt?

Vor der weitgehenden Zerstörung der Infrastruktur wurden die Bewohner der Stadt mit hilfe eines Staudammes versorgt.

Während des Krieges ist die zentrale Wasserversorgungspumpe zerstört worden.

Der Wassertransport zu den Einwohnern aus den Quellen bis zum Nutzungsort ist nunmehr mühsam, kosten- und Zeitaufwendig. Der Zugang zu sauberem Wasser ist zu einem zentralen Problem geworden.

Das Projekt

Wenn niemand mehr über den Krieg in Syrien berichtet, ist dann die Infrastruktur und das Leben der Menschen so wie vorher?

Seinen Ausgang nahm das Projekt an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Hier hat ein Entwickler-Duo sich vertiefende Gedanken zur Wasserversorgung in den Krisenregionen in Syrien gemacht. Der besondere Ansatz besteht aus der gründlichen Analyse der Verhältnisse vor Ort, aus der internationalen Sichtweise auf das Problem und in der Entwicklung einfacher und nachhaltiger Lösungen.

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