Grüne Innovationen - Global gedacht

Die Einführung neuer Pflanzen in Europa begann vor mehr als 2000 Jahren und gewann an Intensität mit der Entdeckung Amerikas. Der initiierte Austausch mit jungen afrikanischen Akteuren hat neue globale Impulse gesetzt. Es wird Raum geschaffen für neue kreative Lösungen.

Die Geschichte dieser grünen Innovationen und die damit verbundenen neuen Kulturtechniken und Raumgestaltungen als Prozess des gegenseitigen Gebens und Nehmens spielt in unserer täglichen Arbeit eine zentrale Rolle. Neue Ansätze des "vertical farmings" wurden bei der Messe der Brückenbauer 2017 in Berlin der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Junge Entwickler und Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) nutzen ihre technischen Fertigkeiten und Fachwissen, "um etwas gegen den Hunger und die Fehlernährung zu tun", so Robert Knopf - Co-Initiator automatisierter Lösungen für ein Pflanzenwachstum ohne Schaffung immer größerer Landwischaftsflächen mit Zerstörung der afrikanischen Biodiversität (Bild re beim Erläutern seiner Entwicklung). Robert Knopf ist es gelungen, anspruchsvolle Technik mit einfachen Mitteln den interessierten Besuchern zu erklären.

"Can urban agriculture feed a hungry world?" Dieser Frage geht auch Simon Meyerhoff (Bild links) nach. Wie groß muss der Ertrag sein, damit eine Familie von vier Personen genug Vitamine und frische Lebensmittel hat?

Können wir mit neuen Formen von "Agroecosystems" das knappe Wasser in Afrika besser nutzen? Lässt sich die Zahl der Neuinfektionen durch geschlossene Wassersysteme reduzieren? Durch neue Denkansätze, so auch Marvin Wischer, ebenfalls aus der HTW Berlin, können wir Antworten auf diese zentralen Fragen der Zukunft geben.  Dabei sind die einfachsten Lösungen die besten Antworten für eine noch hungernden Welt.  

Die Besucher der Messer der Brückenbauer waren fasziniert, wie die drei Nachwuchswissenschaftler mit der einfachen Demonstration einer "herbal pharmacy" in Etagenform für Mensch & Haustier technische Lösungen aus der Projektlabor des Fachbereiches 1 der HTW Berlin demonstrierten. Das internationale Publikum am Alexanderplatz blieb stehen und fragte nach. So entsteht eine Brücke von den Hochschulen in die Regionen einer gemeinsamen Welt.

Mehr Informationen: 

vertical_farming_innovationen.pdf
PDF-Dokument [79.8 KB]

Main fields of activities: biodiversity conservation and protected area management + sustainable forest and watershed management + agroforestry and conservation agriculture + livelihood and socio-economic development + global health + eco-regional transboundary cooperation + digital storytelling

Beatrice Moreno

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