Fairer Handel mit Afrika

Immer mehr Studien deuten darauf hin, dass eine Kombination aus neuen Entwicklungen, faire Preise und eine faire Beteiligung an der Wertschöpfung der Produkte die wirtschaftliche und soziale situation im globalen Südden ändern könnte. Betrachtet man die Einkommenverteilung bei Schokolade, so kommen den afrikanischen Produzentinnen und Produzenten nur 6 % zu, 7 % verdient der Zwischenhandel, 17 % der Einzelhandel und überproportional mit 70 % die Industrie. Diese Einkommensverteilung ist keine Naturkatastrophe und jeder Einzelne kann dieses Missverhältnis ändern.

Täglich treffen Konsumentinnen und Konsumenten Kaufentscheidungen, die für die produzierenden Menschen im globalen Süden weitreichende Auswirkungen haben. Viele menschen in Afrika erzielen für ihre Produkte keine kostendeckenden Preise. Ihre Produktionsstätten sind oftmals zu klein und sie sind der Einkaufsmacht der großen Handelsketten und des lokalen Zwischenhandels ausgeliefert.

Hier setzt der Faire Handel an. Er steht für eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und fairen Bedingungen für alle Beteiligten basiert.

Mit dem Kauf fair gehandelten Kaffees und weiterer Produkte geben wir Menschen eine Perspektive in ihren Heimatländern und überzeugen auch unsere unmittelbare Nachbarschaft.

TechEnergy for Africa e.V. hat sehr früh einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, um ganz konkret den fairen Handel zu fördern.

Dabei gehen wir davon aus, dass wir nicht früh genug damit anfangen können. Über alterssensibles Schulungsmaterial erzählen wir "Geschichten zum fairen Handel".

 

Fairer Handel - gelebte globale Solidarität

Unsere Schulungsangebote für interessierte Schulen

  • T-Stories: Wie ein Baumwoll-T-Shirt immer fairer wird.
  • Die Baumwoll-Pyramide: Unser Lebensstil und Konsumverhalten haben unmittelbare Auswirkungen auf die globale Wasserverfügbarkeit. Baumwolle wird in vielen trockenen Regionen aufwändig bewässert. Dieses Wasser fehlt dann für die Versorgung der Menschen vor Ort. Durch den gemeinsamen Bau der Baumwollpyramide werden Vorschläge erarbeitet, um unsere Baumwollkonsum zu senken.
  • Der alte Herr Oliveira: In Form von Digital Storytelling wird erzählt, was man gegen das Olivenbaumsterben in Tunesien machen kann. Nebenbei lernen Schülerinnen und Schüler, wie man in Social Media nach zivilgesellschaftlichem Engagement sucht. 
  • Die Vielfaltsvögel aus Pattensen: Ein Vogel erzählt aus seiner Heimat TOGO und wie er nach Deutschland kam. Die Unterrichtsmaterialien sind für Klassen 2-4 geeignet. 
  • Erlebnisraum Handwerk: Die Beteiligung handwerklich ausgerichteter Betriebe aus dem jeweiligen Kiez garntiert einen sehr konkreten Erlebnisraum. So können durch Schureparaturkurse im Kiez die Beteiligten ihr direktes Umfeld zurückerobern und eine andere Haltung zum Kaufen und Wegwerfen von Schuhen, Taschen, Leder- und Stoffprodukte erfahren.
  • Hühnerfarm im Kongo: Aufgegriffen wird die Geschichte eines blinden Lehrers aus dem Kongo, der eine Hühnerfarm aufbaut und sich über die Diversität und dem Tielwohl schlaumacht. Das Rollenspiel beinhaltet eine große Zahl sehr unterschiedlicher Hühner, die sich wohlfühlen wollen.

Ihr Ansprechpartner: Sabrina Lockingen

Kontakt: 01738092684

Besuchen Sie auch Fairtrade Town Berlin: Engagierte Bezirke machen sich auf dem Weg: Berlin handelt fair

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